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Tourstopp

Klimaschutz mit dem MoorFutures-Projekt »Rehwiese«

Liebenwalde

Auf der Rehwiese bei Liebenwalde zeigt sich, wie die Wiedervernässung eines Moores dem Klima hilft und zugleich wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen schafft.

Klimaschutz mit dem MoorFutures-Projekt »Rehwiese«
Lukas, Projektleiter Silvan Weber von der Flächenagentur Brandenburg und Smilla; CC BY-SA Stadt.Laand.Klima!

Wiedervernässung von Mooren ist essenziell für den Klimaschutz:

Auf unserer Erfolgsprojekte-Tour waren wir mit Silvan Weber von der Flächenagentur Brandenburg auf der Rehwiese bei Liebenwalde unterwegs.

Hier wird auf rund 10 Hektar ein ehemaliges Niedermoor renaturiert. Denn trockengelegte Moore sind echte CO₂-Quellen: Sobald der Torf austrocknet, zersetzt er sich und setzt große Mengen Treibhausgase frei.

Durch die Wiedervernässung wird das Wasser wieder in der Landschaft gehalten und die Zersetzung des Torfes stark reduziert. Über die 50-jährige Projektlaufzeit sollen so insgesamt 6.744 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart werden!

Die Rehwiese ist eines der MoorFutures-Projekte, bei denen die Renaturierung über Klimaschutzzertifikate finanziert wird. Gleichzeitig entstehen wertvolle Lebensräume für Kraniche, Kiebitze und viele weitere Tier- und Pflanzenarten.

Besonders spannend fanden wir, wie viel Klimaschutz auf einer vergleichsweise kleinen Fläche möglich ist – und wie sich die Natur nach über zehn Jahren Wiedervernässung bereits verändert hat.

Vielen Dank an Silvan für die spannenden Einblicke!

Erfolge wachsen vor Ort.

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